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Der freie Wille (Arthaus Collection)
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18. Mai 2007
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"Bitte wiederholen"
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Produktinformation
- Seitenverhältnis : 16:9 - 1.77:1, 16:9 - 1.78:1
- Alterseinstufung : Freigegeben ab 16 Jahren
- Produktabmessungen : 14 x 1.5 x 19 cm; 171 Gramm
- Herstellerreferenz : 0501933
- Medienformat : Dolby, PAL, Surround-Sound
- Laufzeit : 2 Stunden und 44 Minuten
- Erscheinungstermin : 12. Oktober 2007
- Darsteller : Sabine Timoteo, Manfred Zapatka, André M. Hennicke, Judith Engel, Anna Brass
- Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 5.1)
- Studio : STUDIOCANAL
- ASIN : B000V2SGOO
- Anzahl Disks : 1
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 35,730 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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- Nr. 10,757 in Drama (DVD & Blu-ray)
- Kundenrezensionen:
Rezensionen
Kurzbeschreibung
Theo, ein Vergewaltiger, kommt nach 9 Jahren aus dem Maßregelvollzug. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfüllte Sehnsucht machen sein Leben in der Normalität zu einem Martyrium. Nettie schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von ihrem Vater zu lösen, der sie ihr ganzes Leben lang psychisch missbraucht hat. Theo und Nettie begegnen sich. Als sie anfangen, sich zu lieben, beginnt ihre gemeinsame Reise an die Grenzen des freien Willens.
Bonusmaterial:
Booklet mit exklusiven Texten zum Film; Interview mit Jürgen Vogel; Trailer;
VideoMarkt
Theo hat gerade neun Jahre Knast hinter sich, verknackt wurde er wegen mehrfacher Vergewaltigung. Nach seiner Entlassung kümmert sich ein Betreuer um ihn, Theo versucht, wieder Fuß zu fassen in der Gesellschaft, seinen Trieb durch ein Fitnessprogramm zu unterdrücken. Eine Kellnerin weist ihn ab, aber zu Nettie, der Tochter des Chefs der Druckerei, in der Theo untergekommen ist, entwickelt er ein vertrauensvolles Verhältnis. Ihre Liebe wäre die einzige Möglichkeit, Theo von neuen Verbrechen abzuhalten.
Video.de
Mutig, unverkitscht und ohne falsche Illusionen erzählt Matthias Glasner die Geschichte eines Verdammten auf der Suche nach Erlösung. Jürgen Vogel spielt dabei mit vollem Einsatz und überzeugt genauso wie Sabine Timoteo als Nettie. Etwas unentschlossen ist der Film, ob er nun ein radikal subjektiv geschildertes Einzelschicksal darlegen oder von der Unmöglichkeit von Resozialisierung in unserer falschen Gesellschaft berichten will. Als Denkanstoß in seiner Mischung aus ruhigen und explosiven Szenen aber bestens geeignet.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Hartes und konsequentes Drama über einen aus der Haft entlassenen Vergewaltiger, der ein neues Leben beginnen will.
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Gut 9 Jahre später in der forensischen Psychiatrie, wohin er wegen 3facher Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung verbracht worden war, sitzt vor Theo einer Kommission, die über seine Freilassung entscheiden soll. Er meint, seinen Trieb im Griff zu haben, als Rettungsanker habe er die Psychiatrie, ehe er wieder rückfällig werde. Er kommt in einer WG mit dem Sozialarbeiter Sascha (André Hennicke) in Müjheim/Ruhr unter und findet Arbeit in der Druckerei von Claus Engelbrecht (Manfred Zapatka), wo wir auch dessen knapp 30jährige Tochter Netti (Sabine Timotei) erleben, die völlig unter der Fuchtel ihres Vaters zu stehen scheint.
Um Druck abzubauen geht Theo mit Sascha in einen Kampfsportverein oder onaniert. Abends geht er durch die Stadt, mehrfach in ein Lokal, die Kellnerin spricht er später zaghaft an, aber sie hat kein Interesse, mit ihm auszugehen.
Eines Tages lernt er Nettie kennen, ehe es aber zu einer engeren Beziehung kommt, geht sie zu einem Praktikum nach Belgien. Theo reist ihr nach, und da er kein Hotel findet, übernachtet er in ihrem Zimmer aiuf der Bettcouch, als Netti erwacht. liegt er neben ihr, schlafend. Abends holt er sie ab, und in einer leeren Kirche singt eine Sopranistin das "Ave Maria".
Zurück in Mülheim zieht Theo zu Netti, Sascha hat seinen Job verloren und ist nach Berlin gegangen.
Als Netti eines Abends mit anderen Leuten ausgeht, irrt Theo durch die Stadt und vergewaltigt schließlich in einem Parkhaus eine Frau ähnlich brutalst wie zu Beginn.
Er beichtet die Tat Netti und beendet seine Beziehung zu ihr - und sein Leben.
Musste der Film so lang (ca.160 Min.) und insbesondere der Beginn derart drastisch brutal sein, dass mancher ihn nach der Szene nicht weiter angesehen hat? Unbedingt, die Szene ist kein Selbstzweck und dient nicht der Befriedigung von Gewaltphantasien entsprechend veranlagter Zuschauer. Der Film zeigt in zahlreichen Szenen und Begegnungen Theos Bemühen, Kontakte zu knüpfen, seinen Trieb in den Griff zu bekommen, gipfelnd darin, dass er in die Wohnung einer schlafenden Frau, die er verfolgt hat, eindringt, die Bettdecke langsam wegzieht, seine Hand nähert sich dem halb entblößten Körper - und er zieht wieder ab! Man kann Mitleid mit ihm bekommen, die Anfangsszene ruft uns immer wieder drastisch in Erinnerung, welch grausamen Taten er begangen hat. Mit Netti hat er sowas wie einen Halt gefunden, aber eine Kleinigkeit reicht schon aus, dass sein Trieb wieder die Überhand gewinnt.
Der Film wirft mehr Fragen auf als er beantwortet.
Ist Theo durch seine Kindheit zum Triebtäter geworden oder durch eine angeborene Anomalie? Als Psychopath, Autist oder Homosexueller wird man geboren, wie ist es bei Triebtätern? (Wen das Nebeneinanderstellen dieser 3 Personengruppen befremdet oder empört: es sind wertfrei Anomalien genannt, nicht jeder Psychopath muss zum Verbrecher werden.)
Warum landete Theo in der forensichen Psychiatrie (maßregelvollzug) und nicht im Gefängnis? Wie sah seine Therapie aus?
Darf man Menschen wie Theo wieder"auf die Menschheit loslassen", geht nicht Opferschutz vor Täterschutz?
Bei Wikipedias Beurteilung des Filmes wird die Freudsche Instanzenlehre (Es, Ich und Über-Ich) herangezogen, eine Kritik beklagt das pessimistische Menschenbild, der Film gehe von deteministischen Verhaltensmustern aus, in denen Veränderungen keinen Platz hätten.
Der Vorwurf trifft m.E. nicht zu. Bei Theo setzt sich das Es (Trieb) gegen das Über-Ich (Moral, gesellschaftliche Normen) durch, es wird auch Menschen geben, die mit oder ohne Hilfe ihre abnormen Gelüste beherrschen können.
Das Beherrschen der dunklen Triebe, der Kampf eines schwachen Ich im Konflikt Es / Über-Ich, das macht dien Faszination des Filmes aus. Fast immer wenn wir Theo alleine mit einer Frau sehen(z.B. Bahnsteigszene, in der er sich kaum traut, zu der Frau zu blicken), erinnern wir uns an den brutalen Vergewaltiger in den Dünen und haben Angst, dass er jetzt wieder rückfällig wird. Wieviel schwächer wäre unsere Sorge wohl, wenn die Szene am Anfang nicht gezeigt worden, sondern z.B. "nur" in einer Verhandlung geschildert worden wäre. Wie schon gesagt, die Szene war notwendig.
Der Film ist mit den vier genannten Darstellern vorzüglich bessetzt, neben dem wie oft überragenden Jürgen Vogel möchte ich auch Sabine Timotei hervorheben, die Netti eine Zerbrechlichkeit, ein Zerbrochen-Sein durch den Vater verleiht, die aber manchmal auch ein bezauberndes Lächeln zeigen kann. Einem Rezensenten, der sinngemäß behauptet, die Rolle wäre angesichts der übrigen Darsteller eine Nummer zu groß für sie, kann ich nur widersprechen, ich glaube, nicht viele Darstellerinnen hätten die Rolle derart gut spielen können wie die damals 30jährige Schweizerin.
Auch Netti ist eine tragische Figur. Sie stand ihr Leben lang unter den (vielleicht inzestuösen) Fittichen des Vaters, hat sich endlich etwas befreit und ihr eigenes Leben mit eigener Wohnung begonnen, die mt herzzerreißendem Schreien begleitete Trennung und zuletzt das Ende von Theo läßt vermuten, dass dieser "Ausbruch" vorbei ist, der Vater wieder die Kontrolle über sie erlangen wird.
In meiner Überschrift steht das Fleisch für das Es, für den krankhaften Trieb, das Ich, die schwache Persönlichkeit mit geringer Frustrationstoleranz und Impulskontrolle, ist hier nicht in der Lage, das Es im Sinne des Über-Ich zu kontrollieren.
Der Film ist harter Tobak, geht an die Nieren, der Stoff lässt sich nicht auf alle Triebtäter übertragen, sondern nur auf diesen Theo, der von Jürgen Vogel genial gespielt wird, mit einer großartigen Sabine Timotei, deren Liebe nicht ausreicht, ihm einen Halt zu geben und seinen kranken Trieb zu kontrollieren.
Ein Mitrezensent bescheinigte ihr das interessanteste Gesicht, das er zuletzt im Film gesehen hätte, dem schließe ich mich gerne an.
Doc Halliday
Den Film fast drei Stunden zu sehen - es wird zu einer körperlichen und seelischen Arbeit. Nie war ich so dankbar, dass man die Möglichkeit hat, die UT zu lesen bzw. "zu sehen". Das, was man auf dem Ekran sieht, ist so schwer, man kommt öfter an die Grenzen des Möglichen, da will man die Stimmen, die Geräusche etwas leiser hören (oder gar nicht). Wenigstens das ist möglich, denn die Geschichte ist und bleibt auch OHNE Worte eine Herausforderung.
Der Regisseur Matthias Glasner hat mit seinen Schauspieler*innen Großes geschafft, 2006 bekam der Film den Silbernen Bären in Berlin.
Doch, die tragende Rolle ist für Jürgen Vogel bestimmt, der als Theo Stoer (manchmal auch Stör...) alles gibt. Zu viel?
ETWAS VON DER FILMGESCHICHTE:
Als Psychiaterin könnte ich mich hinter der Psychopathologie eines Mannes, enes Täters "verstecken". Es ist/wird nämlich, sehr selten - zum Glück, auch ein Teil meiner Arbeit.
Als Frau würde ich zu dieser Figur "NEIN" sagen, ich kann mich sehr sehr schwer in das Leben und Tun von Theo "hineinverstetzen".
Und, gerade das braucht es hier NICHT.
Jürgen Vogel, Theo, will uns (mich) nicht überzeugen, er sei nach seinen Taten, seinen "Überfällen" und nach neun Jahren und vier Monaten in der forensicher Psychiatrie (Maßregelvollzug) ein andere Mann geworden.
Er wird "in die Welt" geschickt. Sascha, sein Helfer (die Rolle hat André Hennicke sehr gut verkörpert), besorgt ihm eine Männer-WG in Mülheim an der Ruhr. Er sagt ihm, es ist eine Tür für die Hölle... wie diese Worte wahr sind, das spürt Theo sofort.
Theo geht zu einer Therapeutin, bekommt sogar einen Job in der Druckerei. Der Chef sieht in ihm einen schlimmen Menschen, aber Theo will arbeiten und kann ganz überzeugend sein. Claus Engelbrecht (Manfred Zapatka) ist kein Heiliger, das merkt man, als ihn seine Tochter Nettie (Sabine Timoteo) in dem Betrieb besucht. 27 Jahre jung ist sie, möchte nur noch weg aus dem Haus.
Und zieht in ein Hochhaus. Der Vater allein, er bemitleidet sich, die Tochter...
Theo betreibt viel Sport, seine S*** lebt er zuhause aus, die Frauen sieht er an...da gibt es eine Kellnerin. Er mag sie, mag sie nicht. Er hofft, wenn er sich körperlich verausgabt, würden seine geheime und schlimme "Wünsche" weniger stark.
Er bemüht sich redlich, spricht mit Sascha, der bald nach Berlin geht. Theo könnte mit, aber da trifft er schon Nettie. Ein Mädchen mit vielen Wunden, ein Mädchen, das nur langsam Vertrauen fasst.
Eine Beziehung bahnt sich an. Nettie kommt zurück aus Belgien. Sie traut sich jetzt mehr, ist gelöster, lächelt. Theo lebt mit ihr, aber...
"Ich bin so", sagt er...und erzählt Nettie seine Geschichte. Will nur noch weg, er läuft, zieht zu Sascha. Nettie versucht zu verstehen...Als sie ihn findet, hat Leo einen Entschluss gefasst.
DIE GEDANKEN:
Wer ist Theo? Das erfahren wir aus seiner Erzählung, wir wissen, dass er ein Täter ist. Das er die Frauen nicht mag, sie erniedrigt, sie v***.
Gibt es eine kleine Entschuldigung? Vielleicht, aber der Film macht nicht DEN Fehler, Theo als einen Sohn darzustellen, der ohne Liebe großgeworden ist. Das stimmt sowieso...niemand wird "nur so" als ein Monster geboren.
Die Geschichte gibt wenige Einblicke in Theos früheres Leben, über seine Kindheit wird nur am Rande "irgendwas" erzählt...
Man will Theo so zeigen, wie er ist. Ein Mann, ein Schwächling, der sich an den Frauen ver***. Nach der Behandlung in der Forensik ist er wenigstens so weit, dass er Vorahnungen hat, dass er versucht sich zurückzuhalten. Es gelingt ihm sogar (doch froh ist man darüber nicht, man wartet auf das nächste Mal).
Aber, als er die Liebe kennenlernt, müsste er auch "das Leben" lernen. Ein Leben mit allen Tiefen und Höhen, ein Leben mit einem Menschen, der nicht nur gut und nicht nur schlecht ist.
Ein Leben, das ihm etwas geben kann!
Was bedeutet es für Theo? Würde Nettie kein Opfer sein, wäre sie mit ihm zusammen? Sind da nicht ZWEI Menschen, die mit den Dämonen zu kämpfen haben? Die Vergangenheit ist immer da, die Gegenwart ist fragil, die Zukunft in weiter Ferne.
THEO:
ein Mensch, ein Mann, den man nicht mögen kann. Auch, wenn Nettie's Augen etwas anderes erzählen, sie sieht ihn nicht klar, kann es nicht. Sie hat ihren Vater gesehen, mit ihm gelebt, da ist Theo für sie, paradoxal, eine Steigerung. Schlimm...Theo ist wenigstens ein Mann, der zu ihr passt dem Alter nach...und...
Theo ist von Beginn an eine Figur, die man sogar hassen will, vor der man sich ekelt.
Nach Jahren sieht er sich selbst, wie er IST.
Das ist Theos Sieg über Theo...und von dann an ist der Weg klar. Die Entscheidung ist SEIN FREIER WILLE.
Keiner von uns, Zuschauern konnte sie an seiner Stelle treffen (in den Gedanken schon!).
Und, Nettie, die etwas von der Liebe verspürt hat, die Theo liebt, versteht auch, er hat jetzt die Kraft seinen Weg zu Ende zu gehen...
EPILOG:
Jürgen Vogel ist nicht Theo, er kann sich von ihm distanzieren. Das bemerkt man in den Bildern, den Szenen, in denen er die schlimmsten Sachen tut. Doch, er spielt Theo Stoer perfekt. Und dafür musste er viel lernen, in die menschliche Abgründe schauen, er musste die Taten kennen (darüber lesen, sich mit Profis beraten), nur so konnte er überzeugend spielen.
Aber, die Augen zeigen öfter Trauer, Hilflosigkeit, die Schuldgefühle sowieso...ob das auch Theo kennt?
Etwas davon auf jeden Fall.
Gibt es ärztliche Hilfe? Anderes, was ihn von den T*** befreien würde?
Die Antwort kann man in der Story nur zum Teil bekommen.
Kein leichter Film, fast drei Stunden sind wir angespannt, wir durchleben eine persönliche emotionale Hölle. Und müssen uns damit konfrontieren, dass Theo zwar eine Filmfigur ist, doch, Theo's laufen draußen.
Wegsperren? Ist das eine Lösung? Für die Opfer, für die Angehörige (die werden in Film nicht gezeigt), für, ja für die Täter? Es wäre so leicht, ist es aber nicht!
Man beginnt bei sich, bei seinem Kind, bei der Familie...aus Kinder, die Opfer waren, werden Erwachsene, die Täter sind. Ein Kreis, den man durchrehen MUSS! Jede Minute, immer aufs Neue.
Die Sterne gelten den Film, die Geschichte kann man nicht bewerten.
Überhaupt keine Frage, wohl der momentan eindringlichste deutsche Schauspieler für mich.
Vögelchen kann ja fast alles abdecken und spielt das meistens unglaublich gut.
Ob nun hier einen Vergewaltiger, oder einen Kriminellen, Polizist, Normalo oder oder...Humor wie bei "Wo ist Fred" unglaublich was der drauf hat.
Und wie ist er so als Mensch ?
Vollkommen normal geblieben.
Ein Schauspieler hat meiner Meinung nach dann alles richtig gemacht, wenn man sich keinen anderen in einer Rolle vorstellen kann.
Das war für mich hier so...
Aber schön ist dieser Film nicht, er holt einen beängstigend in eine Realität zurück, die es eben nun mal gibt.
Am liebsten wäre es mir, das es so einen Film nicht gäbe.....
